Lesenswertes Thema aus dem Detox-Filmprojekt Forum-Archiv
Julia
Ich habe kürzlich gelesen, dass Weizengrassaft keine Lektine enthält, da er aus dem jungen Grün gewonnen wird – also vor der Samenbildung. Stimmt das? Kann man ihn bedenkenlos trinken, selbst bei empfindlichem Darm oder Histaminintoleranz?
Markus
Ich trinke seit Monaten täglich frisch gepressten Weizengrassaft und fühle mich sehr gut damit. Keine Blähungen, keine Hautreaktionen. Allerdings presse ich ihn selbst aus Bio-Gras, das ich auf der Fensterbank ziehe – nicht aus Pulver.
Sabine
Vorsicht mit Pulvern! Viele Weizengrasspulver enthalten Reste von Samen oder sind nicht schonend getrocknet. Das kann zu Reizungen führen. Frisch gepresst ist etwas ganz anderes.
Alexandra
Als Histaminintolerante vertrage ich weder Pulver noch frischen Saft – bekomme sofort Kopfschmerzen und Hautrötungen. Ich glaube, es hängt mit dem hohen Chlorophyll- und Nährstoffgehalt zusammen, der bei manchen Entgiftungsreaktionen auslöst.
Wichtig: Nicht alles „Grüne“ ist für jeden gut – auch nicht, wenn es als Superfood gilt.
Thorsten
Lektine stecken tatsächlich in Samen, Hülsenfrüchten und Getreide – nicht im jungen Blattgrün. Weizengras ist botanisch gesehen Grünfutter, kein Getreide. Solange es vor der Ährenbildung geerntet wird, enthält es keine Lektine.
Allerdings: Bei Leaky Gut kann selbst pflanzliches Chlorophyll irritierend wirken. Im Zweifel langsam testen.
Leonore
Ich habe es mit frischem Saft versucht – fühlte mich danach wie „elektrisiert“, aber nach zwei Tagen kamen starke Blähungen. Vielleicht war mein Darm einfach noch nicht bereit. Ich bleibe beim Gemüsesaft aus Karotte, Sellerie und Rote Bete – das vertrage ich gut.
stefan
Kurze Ergänzung: Dr. Probst erwähnt in seinen Büchern, dass grünes Blattgemüse prinzipiell förderlich ist – aber bei stark geschädigtem Darm oft erst nach einer gewissen Sanierungsphase verträglich wird.
Weizengrassaft ist sehr konzentriert. Wer ihn neu einführt, sollte mit 1–2 Esslöffeln beginnen und auf Körperreaktionen achten.
Ich habe kürzlich gelesen, dass Weizengrassaft keine Lektine enthält, da er aus dem jungen Grün gewonnen wird – also vor der Samenbildung. Stimmt das? Kann man ihn bedenkenlos trinken, selbst bei empfindlichem Darm oder Histaminintoleranz?
Ich trinke seit Monaten täglich frisch gepressten Weizengrassaft und fühle mich sehr gut damit. Keine Blähungen, keine Hautreaktionen. Allerdings presse ich ihn selbst aus Bio-Gras, das ich auf der Fensterbank ziehe – nicht aus Pulver.
Vorsicht mit Pulvern! Viele Weizengrasspulver enthalten Reste von Samen oder sind nicht schonend getrocknet. Das kann zu Reizungen führen. Frisch gepresst ist etwas ganz anderes.
Als Histaminintolerante vertrage ich weder Pulver noch frischen Saft – bekomme sofort Kopfschmerzen und Hautrötungen. Ich glaube, es hängt mit dem hohen Chlorophyll- und Nährstoffgehalt zusammen, der bei manchen Entgiftungsreaktionen auslöst.
Wichtig: Nicht alles „Grüne“ ist für jeden gut – auch nicht, wenn es als Superfood gilt.
Lektine stecken tatsächlich in Samen, Hülsenfrüchten und Getreide – nicht im jungen Blattgrün. Weizengras ist botanisch gesehen Grünfutter, kein Getreide. Solange es vor der Ährenbildung geerntet wird, enthält es keine Lektine.
Allerdings: Bei Leaky Gut kann selbst pflanzliches Chlorophyll irritierend wirken. Im Zweifel langsam testen.
Ich habe es mit frischem Saft versucht – fühlte mich danach wie „elektrisiert“, aber nach zwei Tagen kamen starke Blähungen. Vielleicht war mein Darm einfach noch nicht bereit. Ich bleibe beim Gemüsesaft aus Karotte, Sellerie und Rote Bete – das vertrage ich gut.
Kurze Ergänzung: Dr. Probst erwähnt in seinen Büchern, dass grünes Blattgemüse prinzipiell förderlich ist – aber bei stark geschädigtem Darm oft erst nach einer gewissen Sanierungsphase verträglich wird.
Weizengrassaft ist sehr konzentriert. Wer ihn neu einführt, sollte mit 1–2 Esslöffeln beginnen und auf Körperreaktionen achten.