Öle und Fette kommen in modernen Lebensmitteln gut getarnt daher: als Bestandteil in Teigwaren, Soßen, Dressings, Süßspeisen etc. Die hohe Kaloriendichte (ein Esslöffel Öl hat immerhin genauso viele Kalorien wie ein großer Mischsalat) lässt das Brennwertverhältnis schnell unbemerkt entgleisen.
Das erste Problem ist also, dass wir – begünstigt durch das positive Image der Pflanzenöle – bis zu 50 % unserer täglichen Brennwertmenge in Form von Fetten zu uns nehmen. Das ist mehr als zu den Zeiten, in denen Sahne, Schmalz und Würste groß in Mode waren. Empfehlenswert sind bis zu 20 % der Kalorien aus physiologisch wertvollen Fetten.
Damit kommen wir zum zweiten und deutlich weniger bekannten Problem der Pflanzenöle: deren Fettsäurezusammensetzung. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren mit dem guten Medienimage sind ein Hauptbestandteil der meisten Pflanzenöle. Sie sind sicherlich ein wichtiger Vitalstoff, aber auch hier gilt: die Dosis macht’s! Diese Fettsäuren sind bekannt unter den Bezeichnungen Omega 6 und Omega 3. Beide gelten als essenziell. Die Angaben über den täglichen Mindestbedarf reichen von